Querdenken will gelernt sein

Querdenken will gelernt sein

Innovation braucht Querdenker*innen. Aber wie finden Unternehmen diese Individuen abseits der Norm, die neue Ideen generieren und unübliche Wege gehen? Wie können Organisationen mit ihren festen Strukturen und Prozessen das Potential dieser besonderen Talente überhaupt aktivieren? 

Specialisterne ist Meister darin Querdenker*innen zu rekrutieren und Unternehmen dabei zu helfen Rahmenbedingungen so anzupassen, dass der nötige Freiraum für Spitzenleistungen entsteht. Die ursprünglich dänische Organisation findet seit Jahren Jobs für Menschen mit Autismus, die besondere Talente mitbringen, nach denen am Bewerbermarkt oft vergeblich gesucht wird.

Out of the Box bekommt eine neue Dimension

„Immer wieder berichten Unternehmen, die bereits erfolgreich mit Kolleg*innen mit Autismus zusammenarbeiten, dass deren kritischer und rein logischer Geist schon so manche Prozessinnovation begründet hat. Wissenschaftlern und Forschern werden oft autistische Züge nachgesagt, denn Menschen mit Autismus zeichnet unter Anderem aus, dass sie den Status Quo gerne hinterfragen!“ sagt Elisabeth Krön, Leiterin des Social Business Specialisterne Österreich. „Mit diesem Potential richtig umzugehen braucht aber ganz andere Wege der Rekrutierung und Zusammenarbeit“.

So ist die Idee entstanden begabte Personen mit Autismus zu „Innovation Specialists“ auszubilden, damit sie in Workshops und Seminaren Führungskräften demonstrieren, welche Vorteile für die Innovationskultur „Anders-Sein“ mitbringt.

Inklusive Führung und kognitive Diversität als Key Asset 

„Ich lebe in einer Welt der Fakten und nicht der Beziehungen“ sagt Dr. Johannes Klietmann über sich. Er ist Paläobiologe und hat außerdem das Asperger-Syndrom, eine Form von Autismus. Gemeinsam mit Specialisterne und Dale Carnegie arbeitet er gerade das Format der „Querdenker-Workshops“ aus, welches ab Juni Führungskräften aller Branchen offen steht, die sich für die Themen Innovationskultur, Diversität und Rekrutierung von innovativen Fachkräften interessieren – Themen, die immer mehr Bedeutung gewinnen:

Millenials sind laut der Human Capital Trends Studie 2016 von Deloitte davon überzeugt, dass sich Programme zu Diversity u. A. darauf konzentrieren sollen kognitive Diversität zu fördern, um damit Business Opportunities in Form von Teamwork und Innovation zu generieren. Diversität kann aber nur dann zum Wettbewerbsvorteil werden, wenn Führungskräfte auch einen inklusiven Führungsstil anwenden können. Diese Fähigkeit kann trainiert werden.

Auch herkömmliche Bewerbungsfragen und Assessments gilt es zu überdenken: „Es wird ein Experte für den Umgang mit Computern gesucht, aber im Bewerbungsgespräch soll man durch den Umgang mit Menschen glänzen. Das ist doch unlogisch“ bringt es Klietmann auf den Punkt, der sich aus Eigeninteresse intensiv mit Java-Programmierung beschäftigt.

Wenn Sie sich für Innovations-Impulse durch „Querdenker-Workshops“ interessieren, wenden Sie sich an Specialisterne (office@specialisterne.at),

oder sprechen Sie Elisabeth Krön und Clemens Widhalm direkt auf der Future of Work an: 23.03.2017 von 10:55 bis 11:55

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www.specialisterne.at